Ein schöner und lesenswerter Bericht eines Demo- Teilnehmers! Gerhard Schulz (Adresse der Redaktion bekannt)       Danke!!!

Grüß Gott,

Freunde der Freiheit und der Alternative für Deutschland.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Das war das Motto am 7. November für Familie Lüdke und dem Schulz Gerhard.

Wir wollten an der Abschlussveranstaltung der Herbstoffensive teilnehmen und hatten das Angebot der gemeinsamen Busfahrt ab München angenommen.

Das bedeutet, früh aufstehen, so gegen 3,00 Uhr morgens. 20 min vor 4,00 Uhr Abfahrt ab Bad Aibling waren wir pünktlich am Treffpunkt  Fröttmaning – Allianz Arena, nur der Bus kam nicht. Ein Dank an die neue Technik, per Handy erfuhren wir von der Warteschleife wegen Verspätung einiger Münchner Mitfahrer.

Das hieß 25 Minuten Verspätung. Dann ließ sich die Dachluke des Luxusbusses nicht schließen, dank der neuen Technik – Elektronik! Super Organisation, in Ingolstadt stand bereits ein Ersatzbus zur Verfügung. Das Umräumen des Gepäcks und des Proviants dauerte dann aber doch ein bisschen so dass sich die Verspätung summierte.

Nebel und Regen ließen aber eine Aufholparforce nicht zu. Nach Zusteigestopps in Nürnberg und Bayreuth kamen wir dann erst eine Stunde später als geplant in Berlin an.

Also raus aus dem Bus, entsprechende Kleidung an, warm, blau/weißer Himmel, und ab zur Demo. Nix da sagt die Polizei. Wegen Randale um den Startort müssen wir, mit kräftiger Polizeibegleitung, einen Umweg nehmen. Bereits da wurden wir von Gegendemonstranten mit wüsten Beschimpfungen begleitet. Ein Knilch tat sich besonders mit – englischem– Krakeel hervor. An der zugerufenen Aufforderung wenn du das Ganze auf Deutsch rufen gelernt hast, kannst du wiederkommen verschluckte er sich und war still.

Eine nette Polizistin nahm mich in den Arm und schob mich sanft aber nachdrücklich zur Mitte des Zuges. Das kam noch öfter vor, aber immer freundlich und mit Respekt.

Kurz vor dem Veranstaltungsort gab es einen Stau. Harte Rangeleien mit den Polizisten mit Niederwerfung und Handschellen. Ansonsten gaben die Einsatzkräfte ihr bestes um den Mob im Zaum zu halten, konnten aber die Blockade nicht beseitigen. Klar die brauchten Hilfe von ca. 100 Kg geballter bayrischer Kraft. Also hinein ins Getümmel und kräftig mit geschoben und eine Lücke tat sich auf, durch die wir durchschlüpfen konnten.

Kurz darauf wurde es nochmal bedrohlich als eine Meute den (nicht gewaltfreien) Kontakt zu uns suchte. Die hasserfüllten Gesichter der Antifa waren schon etwas beängstigend. Aber Bange machen gilt nicht, wieder rein ins Getümmel, dem größten Schreihals einen leichten Schubser mit dem Demoschild auf den Kopf verblüffte ihn dann derart, dass er sich umdrehte und verschwand (feiges Pack).

Wir kamen dann gerade noch rechtzeitig um uns in den „Spaziergang“ einzureihen. Die Fraktion „Brüll & Schrei“ begleitete den Zug andauernd. Was zuerst als mächtige Gegnerschaft aussah stellte sich dann doch als eher laues Lüftchen heraus, weil die Protagonisten unseren  Zug von Station zu Station begleiteten und bei jeder Gelegenheit ihr immer  wieder eintöniges Geschrei anstimmten.

Als probates Mittel dagegen stellte sich das huldvolle Grüßen mit der offenen Hand mit dem Ruf „ ich grüße mein Volk“ ganz in Kini Manier heraus. Oft genug waren sie darauf völlig perplex, weil sie mit so einer Reaktion nicht rechneten. Immer wieder war (meine) Polizeifreundin zur Stelle um mich „besänftigend“ zur Seite zu leiten. Sie war wirklich sehr nett.

Das dank Hugo Gollingers Hilfe noch schnell hergestellte Schild mit der Aufschrift

„ KV. Rosenheim“  -  Alternative für Deutschland - war ein voller Erfolg. Bereits auf dem Weg zur Demo wurde ich mehrfach angesprochen ob wir wirklich aus Rosenheim/Bayern kämen.

Nach einigen Nachfragen in der Frage beantworte ich mit dem Spruch „Man kann Euch Preiß‘n doch nicht alleine lassen“ was immer für einige Heiterkeit sorgte. Es kamen auf diese Weise eine Menge netter Kontakte mit ausdrücklicher Zustimmung zustande.

Der DEMO-zug von 5.000 – 7.000 Menschen war beeindruckend und  insgesamt ruhig und im wesentlichen gewaltfrei,  auch dank der perfekten Arbeit der Einsatzkräfte.

Erfreulich war, das die Slogans neu und wenig aggressiv waren. Hier eine Auswahl:

„wir sind friedlich, was seid Ihr?“

Antifa in die Produktion

sucht euch Arbeit

Unvermeidlich aber auch Merkel muss raus und Neuwahlen jetzt

Und wer Deutschland nicht liebt kann gehen  und Eure Eltern gehen bei UNS mit

haben mir besonders gut gefallen

danke an die Polizei, der Spruch immer wieder skandiert und hat mit  Sicherheit für Sympathien bei den Sicherheitskräften für uns  gesorgt.

Auffallend war auch, dass Pegida-Sprüche wie „Wir sind das Volk“ und „Lügenpresse“ nur recht selten angestimmt wurden, das halt ich für eine gute Entwicklung.

Der DEMO-Zug entwickelte sich dann zur Prüfung für das „deutsche Sportabzeichen in Gold“. Keine Ahnung wie viel Km wir zurücklegen mussten, aber wir haben einen guten Querschnitt durch Berliner neue Architektur und Bautätigkeit zu sehen bekommen, von den „Plattfüßen“ abgesehen.

Auffallend war auch, dass viele Sympathisanten und Ausländer mitgegangen sind, so auch eine Kroatin, die mir versicherte gegen die jetzige Einwanderungspolitik zu sein obwohl sie ja selbst Ausländerin sei aber seit über zwanzig Jahren hier lebe und arbeite.

 

Die Abschlusskundgebung auf dem Bahnhofplatz in Rufweite zum Kanzleramt ! „Angie“ müssen die Ohren geklungen heben, denn im 8.-obersten Stock brannte Licht.

 Es wurde eine kraftvolle und eindrucksvolle Veranstaltung mit sehr gut aufgelegten Rednern. Ich denke den größten Eindruck hat Frauke Petry mit Ihrer Rede hinterlassen. Diese war durchaus kämpferisch aber immer sachlich, klar und eindeutig. Die beste Rede, die ich von Ihr gehört habe.

Den Abschluss machte dann Herr Driesang mit seinem aufrüttelnden und mitreißendem Schlusswort und dem Anstimmen der Nationalhymne. Das war schon Gänsehautstimmung pur.

Beim Abmarsch gab‘s noch einen kleinen Spaß. In einer geringen Lücke hatte sich eine besonders aggressive Gruppe Antifa versammelt und grölte ihre Slogans „Nazis raus“ und „haut ab“ (zu mehr sind sie offensichtlich nicht fähig) mich stach der Hafer so brüllte ich zurück mit „Bayern, Bayern, Bayern“. Dieser feindliche Schlachtruf war wie ein Stich ins Wespennest, ein tierischer Aufschrei war die Antwort, aber die Slogans hatten sie dann vergessen. Und wer war wieder da, - natürlich die Freundin von der Polizei. Herrlich.

 

Bis auf eine kleine Verspätung durch die Konfusion beim Abmarsch war die Rückfahrt ereignislos bis auf die begeisterte Stimmung über die gelungene Veranstaltung und die durchweg günstige Berichterstattung im Netz.

 

Nach über 22 Std. waren wir dann müde aber auch etwas stolz wieder zu Hause.

 

Gerhard Schulz

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